St. Gallen Dreiband-Billardteam – Kanterniederlage mit Highlight
Die St. Galler traten für die Startrunde nicht in ihrer stärksten Formation an, da die St. Galler Nr. 1 Duy Tien Ma (CH-Nr. 8) nicht in die Westschweiz reisen konnte. Zudem fehlt Than Van Phan (CH-Nr. 20) die ganze Saison aufgrund eines längeren Auslandaufenthaltes. Teamleader Giorgio Morosi (CH-Nr. 24), Thomas Wenk (CH-Nr. 45) und Kadir Özgür (CH-Nr. 38) versuchten das St. Galler Team gegen das starke Lausanne so gut es ging zu verkaufen. Der zigfache Vizemeister vom Lac Léman trat mit Joel Duvoisin (CH-Nr. 5), Michel Boulaz (CH-Nr. 6) und Khai Trinh Ha (CH-Nr. 8) in Bestbesetzung an und war der haushohe Favorit in der ersten Runde der Meisterschaft.
Lausanne wurde am Ende seiner Favoritenrolle mehr als gerecht, schlug die tapfer kämpfenden St. Galler deutlich und souverän mit 8 von 9 gewonnenen Partien mit 16:2.
Dennoch sorgte ein St. Galler für das Highlight des Turniers: Morosi spielte nach langer Turnierpause-Pause wieder seinen ersten Ernstkampf auf nationaler Ebene und zeigte eine sehr starke Leistung über alle Partien hinweg. Im Startspiel gegen Boulaz überraschte er den Lausanner Routinier. Morosi gelangen grossartige Punkte und er konnte, die in den Trainings gezeigten Leistungen voll und ganz im Turnier umsetzen. Mit 35:16 liess er der Lausanner Nr. 2 keine Chance und holte für die St. Galler die einzigen zwei Zähler. Auch in den beiden weiteren Partien spielte Morosi auf demselben Niveau weiter und erreichte mit einem Gesamtdurchschnitt von 0,690 seinen besten Turnierdurchschnitt auf dem Matchbrett, welches er in seiner bisher fast 30-jährigen Billardkarriere je gezeigt hatte. Mit dieser Leistung spielte er sich zum ersten Mal in die Top 20 der Schweizer Gesetztenliste auf dem Matchbrett und figuriert in der kommenden Saison in der Region um die Nr. 18.
In der kommenden Spielrunde empfangen die St. Galler zuhause das Team von Zürich 2, welches absolut in Reichweite der Ostschweizer liegt. Erklärtes Saisonziel der Ostschweizer ist es auch in dieser Spielzeit – nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Vorjahr – die Qualifikationsrunde erfolgreich zu gestalten, die Playoffs der besten vier Teams zu erreichen und wieder um die Medaillen mitzuspielen.
gmo/08.02.2026
die Resultate im Detail findest du hier - Website des Billardverbandes