St. Gallen Billardteam ohne Chance
In dieser Saison legten der BC St. Gallen und der BC Winterthur in Kooperation ihre beiden Teams zusammen, da die St. Galler durch den Ausfall eines Stammspielers und einer Knappheit an Ersatzspielern nicht für jede Meisterschaftsrunde ein komplettes Team zusammenstellen konnten. Mit Ludwig Nobel und Albert Kehl spielten zwei St. Galler in diesem Team-Duett, Erwin Koch und Thomas Kessler vom BC Winterthur ergänzten das Ostschweizer Team und ermöglichten gemeinsam eine Teilnahem an der diesjährigen Meisterschaft.
Der Start in die Meisterschaft im Serienspiel missriet dem Team des BC St. Gallen gründlich. Mit einer Kanterniederlage von 0:16 zuhause gegen den BC Colombier verlor man gegen einen direkten Podiumsanwärter schon einiges an Terrain im Rennen um die Medaillen. Zwar gelang den St. Gallern in der zweiten Meisterschaftsrunde eine kleine Überraschung, indem man den klar favorisierten BC Zürich mit 10:6 schlug und so wieder etwas Hoffnung auf das Erreichen der Playoffs der besten drei Teams aufkam.
Diese Hoffnung wurde aber mit einer 4:12-Niederlage gegen den amtierenden Schweizermeister BC Ecublens bereits wieder gedämpft und musste mit einem überdeutlichen 0:16 auswärts in Basel endgültig begraben werden.Der letzte Tabellenrang spiegelt eine durchzogene und unkonstante Leistung des St. Galler Teams wider. Somit mussten die St. Galler – wie in den letzten beiden Saisons – bereits nach der Qualifikation das erklärte Ziel «Playoffs» als nicht erreicht abbuchen und richten den Blick bereits wieder auf die nächste Spielzeit.
Ab anfangs Februar 2026 wird in der zweiten Saisonhälfte die Schweizer Mannschaftsmeisterschaft in der Königsdisziplin Dreiband starten. Auch hier sind die St. Galler seit vielem Jahren mit einem Team in der höchsten Liga vertreten und werden erneut um eine Medaille spielen. In der letzten Saison schafften sie dies nach einer guten Qualifikationsrunde und erfolgreichen Playoffs mit dem Sieg im kleinen Finale und konnten ihre guten Leistungen aus der Vorrunde auch in den Playoffs zeigen. Man darf wieder auf ein starkes St. Galler Team gespannt sein und hoffnungsvoll in das ab anfangs Februar beginnende Meisterschaftsabenteuer gehen.
gmo/08.01.2026